I don’t know half of you half as well as I should like,
and I like less than half of you half as well as you deserve.
— Bilbo, The Lord of the Rings

Zitat

Wer wir sind

Auf dieser Seite findet ihr kurze Informationen über die Mitglieder des Tiroler Tolkien Stammtisches. Jeder hat seine eigene Geschichte wie er zu Tolkien gefunden hat und auch davon soll hier die Rede.

Rowanfair

Wie ICH zu Tolkien kam? Kurioserweise kann ich mich daran nicht mal mehr genau erinnern. Ich muß mit ca. 10 Jahren den “Hobbit” (“Der Kleine Hobbit” in Deutscher Übersetzung”) gelesen haben und immerhin derart davon angetan gewesen sein, daß meine Mutter beschloß, mir mit 12 den “Herrn der Ringe” (Carroux-Übersetzung – die einzig wahre!) zukommen zu lassen.

DARAN kann ich mich erinnern! Denn seitdem läßt mich dieses Buch nicht mehr los! Wenn ich auch gestehen muß, es damals zwar geliebt, aber sicher nicht verstanden zu haben. Bis mich Ausbildung und Beruf “geschluckt” haben, dürfte ich HdR sicher 10-12 Mal gelesen haben. Dann war erstmal Sendepause. Mit ca. 15 Jahren habe ich mich auch mal am Silmarillion versucht, mich aber reichlich entnervt wieder abgewandt. Das war mir entschieden zu “tragisch”.

Erneut aufgeflackert ist meine schlafende Passion mit dem ersten Teil Peter Jacksons genialer Filmtrilogie – auf Großleinwand einfach unerreicht! Ich kam aus dem Kino und wußte: DAS ist HdR, DAS ist Tolkien! Gleich darauf stürzte ich mich erneut ins Lesevergnügen, nur um festzustellen, daß der Film sich sehr wohl deutlich von der Vorlage unterscheidet. Egal – jedem Medium seine Eigenheiten, solange der Spirit des Originals gewahrt bleibt! Auf jeden Fall gibt`s seitdem kein Halten mehr.

Mittlerweile kenne ich nicht nur Buch und Film in Deutscher und Englischer Fassung in und auswendig – wobei das ORIGINAL einfach IMMER besser bleibt! – ich habe auch den umfangreichen Schatz an Sekundärliteratur zu und um Tolkiens Werk entdeckt, sowie des Professors kleinere Werke und selbst das Silmarillion gelangte diesmal zu seinem Recht. Und nicht zuletzt fand ich meine Begeisterung für das Phänomen des Tolkien-Fandom. Es ist einfach faszinierend, in welch umfangreicher und vielseitiger Weise Menschen sich international mit dem Werk dieses Autors auseinandersetzen – angefangen bei Fan-”Clubs”, über Musik, Kunst jeglicher Art , Gewandungen… bis hin zu Rollenspielen. Mich selber hat diese Faszination bereits nach England (Oxford, wo sonst :-) ) und das wundervolle Neuseeland geführt. Überall trifft man Gleichgesinnte jeglichen Alters und es ist vollkommen gleichgültig, was jeder so im Alltag darstellt – in Mittelerde gehören wir alle zu einem Großen “Fellowship”…

May THAT Road go ever on an on ….!!!

Ankantoiel

Zu meiner großen Schande muss ich gestehen, dass ich den “Herrn der Ringe” erst einige Wochen vor dem Filmstart gelesen haben. Dies war zwar nicht meine erste Berührung mit Tolkien, denn ich habe schon ein paar Jahre vorher durch ein Referat von diesem Buch gehört, aber erst als der Film ins Kino kam, konnte mich das Thema ansprechen. Als ich dieses Buch dann das erstmal las, habe ich mich einfach darin verliebt. Selten habe ich so geweint wie Gandalf in die Tiefe stürzte und als schließlich die Ringträgen in den Westen fuhren. Seither habe ich immer versucht mehr über Mittelerde zu erfahren und inzwischen besitze ich durchaus einiges an Tolkien-Literatur. Leider ist meine Sammlung noch nicht komplett (es fehlt leider noch der größte Teil der History of Middleearth).

Auch wenn der HdR-Film oft ein umstrittenes Thema ist, so liebe ich ihn beinahe so sehr wie die Bücher. Hier muss man einfach zwischen beiden Genres unterscheiden. Man muss unterscheiden welche Ausdrucksweise ihnen zur Verfügung steht und wie sie das Publikum anzusprechen versuchen. Natürlich hat der Film große Unterschiede zu den Büchern, und doch kann es soviel aus dem Buch perfekt einfangen und auch jenen Leuten näherbringen, die das Buch nicht kennen. Nicht zu letzt die wunderschönen Aufnahmen von Neuseeland sind so einzigartig.

Aus meiner großen Leidenschaft für Tolkien ist auch eine kleine Website entstanden, die ich gemeinsam mit meiner Schwester betreue (leider fehlt uns beiden die Zeit, um viel daran zu werkeln). Bei der Arbeit an der Seite entdecke ich stets Neues, oft nur Kleinigkeiten, die mir sehr zu Herzen gehen. Vielleicht ist diese emotionale Tiefe auch der Grund, weshalb ich den Herrn der Ringe so gerne im Winter und zu Weihnachten lese. :)

Saerwen

Eigentlich fing es ganz harmlos an. Kurz vor dem Filmstart des „Herrn der Ringe“ sah ich den Trailer im Kino – und war fasziniert. Eine Freundin machte mich Unwissende dann darauf aufmerksam, dass „dieser tolle Fantasyfilm“ ein Buch als Vorlage nutzt – eine Offenbarung.

Die letzten drei Wochen vor dem Releasedatum verbrachte ich dann in Mittelerde. Ich stand morgens eine Stunde früher auf, um Frodo und Sam weiter auf ihrer abenteuerlichen Reise folgen zu können, und ging erst spät nach Mitternacht ins Bett. Ich erinnere mich noch klar an manche Tage, wo ich die Gefährten mitten in einer spannenden Stelle im Stich lassen musste, um in die Schule zu gehen, und den ganzen Tag nur daran dachte, wie es wohl weitergehen mochte.

Der Film selbst übertraf alle meine Erwartungen. Die Locations waren wunderschön, die Kostüme ein Traum und die Story sowieso genial. Ich entdeckte mein Interesse an digitaler Filmtechnik, Nachbearbeitung und studierte die „Art of“ Bücher. Besonders angetan hatten es mir allerdings die Kostüme – deren intensivem Studium ich ebenfalls die Entdeckung meiner Nähleidenschaft und den Einstieg in die Reenactmentszene verdanke. Wenn ich dem Professor danken könnte, dann vor allem dafür, dass seine wundervolle Schöpfung Menschen rund um die Welt vereint und in freundschaftlichem Geist in Herr-der-Ringe-Veranstaltungen zusammenführt.

Celebrimbor

Wann es genau war, als ich Tolkiens Werk zum allerersten Mal zu Sehen bzw. zu Hören bekam, weiß ich nicht mehr genau. Es war jedenfalls im vorigen Jahrtausend. Ende der siebziger Jahre oder so ….
Ich kann mich nur noch erinnern, dass es so wunderbar gezeichnete Kino-Plakate gab, mit denen der Zeichentrickfilm des HdR angekündigt wurde. Wir – Balwina und ich – haben uns im Kino das Zeichentrick-Machwerk angesehen ohne zu wissen, worum es überhaupt ging und wie es endet.
Einige Jahre später, 1984 – als wir schon verheiratet waren – habe ich meiner Frau zum Hochzeitstag den Roman „Die Nebel von Avalon“ gekauft. Damit nicht nur sie etwas zu lesen hatte, besorgte ich für mich auch gleich einen Roman: „Der Herr der Ringe“ (weil ich mich an dieses Plakatbild erinnerte).

Das war’s! Als ich ihn zum ersten Mal las, bin ich oft in die Wälder spazieren gegangen und habe dort gelesen.  Da ich ein großer Freund der Elben bin, waren die Anhänge mein Verhängnis – da gab es also doch noch mehr Geschichten aus der Altvorderenzeit.

Es dauerte nicht lange und das „Silmarillion“, die „Nachrichten“ und die „History“ wurden zur Hauptlektüre.
Das führte soweit, dass die Welt von Mittelerde immensen Einfluß – inspirirender Art – sogar auf meinen Beruf als Musikinstrumentenbauer hatte.

Und dann kam der Peter Jacksons Film. Meine allererste Reaktion war, mir das gar nicht anzuschauen, denn ich weiß, wie stark Bilder wirken. Es könnte ja passieren, dass ich gewisse Bilder später beim Lesen nicht mehr aus der Vorstellung hinausbekomme.
Ich hab ihn natürlich zig-mal gesehen – allein schon wegen der Musik!

Heledir

Tolkien, Tolkien… Ja, wie kam ich eigentlich zu Tolkien?
Ich war 12, soweit ich mich erinnere… Ich war mit meiner Mutter in einer Buchhandlung, um mir mein Geburtstagsgeschenk auszusuchen. Meine Kriterien waren einfach: Fantasy musste es sein. Und dick. Je dicker, desto besser.Mit dem Kommentar “Ich weiß zwar nicht, ob das Ihrem Kind schon zumutbar ist, aber vielleicht wollen Sie es hiermit versuchen?” drückte die Verkäuferin meiner Mutter den Herrn der Ringe in die Hand.

Tja, ich bekam ihn, verschlang ihn und war verloren. Ich muss leider gestehen, dass ich den Rest von Tolkiens Werken erst recht spät entdeckte – ich denke, das begann, als der erste Film angekündigt worden war. Von da an war der Sargdeckel für mich zugenagelt und es gab nur noch einen Weg für mich: den nach unten, tiefer in die Materie hinein.
Wo zuvor noch Japan meine Gedanken beherrschte, schlich sich nun Mittelalter und Neuseeland ein, um bald einen ebenso großen Platz in meinem Herzen zu beanspruchen, Faszination für asiatischen Kampfsport wurde erweitert mit Sucht nach mittelalterlichen Waffen und deren Nutzung, Vergleiche mussten gezogen werden – inwiefern ähneln sich Rohirrim und Wikinger tatsächlich? – und Ähnlichem. Mir war klar: ein Zurück gibt es nicht.
Wer einmal in die Welt Tolkiens eingetaucht ist, sich ganz darauf eingelassen und sich oft dort hinein geflüchtet hat, wenn ihm die Welt zu trostlos erschien, ist darin gefangen. Für immer. Und ein Weg hinaus ist nicht in Sicht… :D

Rosie

Coming soon…

Goldbeere

Coming soon…

Arathorn

Coming soon…